Das Geheimnis um die rätselhafte Mind-Machine – Inhalt

Inhalt
Drei verschwundene Kinder, ein Biolehrer (ULRICH NOETHEN) unter Verdacht und ein Kommissar (JÜRGEN VOGEL), der nicht weiter weiß. Dabei fängt alles ganz harmlos an: Als Kevin (HAUKE DIEKAMP) seine „Mind- Machine“, mit der er den bundesweiten „Jugend forscht“ Wettbewerb gewonnen hat, vor der ganzen Schule präsentieren soll, flüchtet er nach einigen, wirren Sätzen von der Bühne. Für die anderen Schüler ist das ein „klarer Fall von Beziehungsstress“. Aber dann verschwindet auch Kevins Freundin Nadine (ANNA HAUSBURG)… Nun ist es ein Fall für TKKG: Tim (JANNIS NIEWÖHNER), Karl (JONATHAN DÜMCKE), Klößchen (LUKAS EICHHAMMER) und Gaby (SVEA BEIN). Gabys Arbeit für die Schule wird zum Vorwand für eine abenteuerliche Entdeckungsreise, die im verwahrlosten Haus von Kevins Eltern beginnt und durch bizarre Computerwelten bis hinein in die tiefsten Verästelungen des menschlichen Gehirns führt…

 

Constantin Film präsentiert eine Uschi Reich Produktion der Bavaria Filmverleih und Produktions GmbH in Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk, Constantin Film und Lunaris Film

Darsteller

Jannis Niewöhner – Tim Jonathan Dümcke – Karl Lukas Eichhammer – Klößchen Svea Bein – Gaby Hauke Diekamp – Kevin und Jürgen Vogel – Kommissar Glockner Ulrich Noethen – Lehrer Manek Jeanette Hain – Eleonora Robert Dölle – Weltmann Anna Schudt – Frau Glockner Heinrich Schafmeister – Chaffeur Georg Produzentin Uschi Reich, Bavaria Filmverleih und Produktions GmbH Co-Produzent Peter Zenk, Lunaris Filmproduktion GmbH Redaktion Bayerischer Rundfunk Dr. Friederike Euler Drehbuch Marco Petry und Burt Weinshanker nach Motiven von Stefan Wolf Regie Tomy Wigand

 

Zur Produktion
 

Die beispiellose Erfolgsstory von Stefan Wolfs Jugendkrimi-Figuren Tim, Karl, Klößchen und Gaby sowie dem Cockerspaniel Oskar, die mittlerweile im Guiness- Buch der Rekorde verzeichnet ist, begann 1979 mit der Veröffentlichung der ersten fünf TKKG-Bücher auf der Frankfurter Buchmesse. 1981 erschienen dann bereits diese ersten Bücher als Hörspiel-Kassetten. Eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Inzwischen gibt es TKKG nicht nur als Buch oder Kassette, sondern auch als Computerspiel, Fernsehserie oder Comic. Doch diese mit Rekorden gespickte Karriere von TKKG und die mehr als 26 Millionen verkauften Bücher und Kassetten waren es nicht, die Produzentin Uschi Reich dazu bewogen, sich mit einer Realverfilmung der TKKG-Geschichten zu befassen. „Nach den Kästner-Filmen hatte ich wirklich Lust darauf, im Bereich Kinderfilm mal ein anderes Genre auszuprobieren und nicht immer nur Komödien zu drehen“, erklärt Reich. „Als mich nach BIBI BLOCKSBERG der TKKG-Autor Stefan Wolf angerufen und gefragt hat, ob ich nicht auch einmal TKKG verfilmen wolle, habe ich ja gesagt. Er hatte sich schon einmal direkt nach PÜNKTCHEN UND ANTON bei mir gemeldet.“ Grundsätzlich wählt Uschi Reich die Stoffe für neue Projekte immer nach dem aus, was ihr Spaß macht. „Es ist ja meine eigene Lebenszeit, und die möchte ich gerne mit Themen verbringen, die mich auch wirklich interessieren. Ich habe keine Lust, irgendetwas zu machen, nur weil es vielleicht die sicherste Aussicht auf einen großen Kassenerfolg sein könnte. Und nach den vielen Fantasygeschichten und Komödien, an denen ich in letzter Zeit gearbeitet habe, dachte ich, ein Kriminalfilm für Jugendliche, das bringt jetzt einmal Abwechslung und bietet mir ganz neue Sichtweisen.“ Wichtig ist Uschi Reich, dass es sich bei den Filmfiguren um ausführlich angelegte Charaktere handelt. Diese Qualität muss jedes Drehbuch aufweisen, das sie ansprechen soll und notfalls wird eben an einigen Stellen noch lange gefeilt, bis auch tatsächlich jeder Dialog im Skript so sitzt, wie sich die Produzentin das vorgestellt hat. Für den Spielfilm TKKG haben die Autoren letztlich eine völlig neue Geschichte ersonnen. Ausschließlich die Charaktere und das Umfeld der TKKG-Bücher blieben erhalten. Die Handlung ist ganz modern und den heutigen Sehgewohnheiten der Jugendlichen angepasst. Die vier Freunde haben Handys, spionieren online und sind überhaupt vollkommen normale 14jährige mit allem, was heute zu diesem Alter dazu gehört, vom ersten Kuss bis zum Krach mit den Eltern und Lehrern. Das Casting, normalerweise eine der schwierigsten Aufgaben bei der Produktion eines Kinderfilms, war diesmal nicht allzu kompliziert, erinnert sich Uschi Reich. „Wir haben parallel den Jugendfilm DIE WILDEN HÜHNER gecastet, und so hat sich das immer gut ergänzt. Die älteren Kinder haben wir immer ins TKKG-Casting geschickt, die jüngeren zu den Probeaufnahmen für DIE WILDEN HÜHNER. Da es sich für TKKG um die Suche nach sehr speziellen Typen handelte, waren die Kinder schneller als sonst gefunden. Das ist aber auch dem sorgfältigen und genauen Kindercasting von Lisa-Marie Reich zu verdanken. Am schnellsten ging das bei Klößchen alias Lukas Eichhammer, da waren wir uns sehr bald einig. Ein bisschen schwieriger war es bei der Rolle des Tim. Der sollte ja so eine Art Tom Cruise in jung sein, so ein klassischer Held im Teenageralter eben. Als der dann gefunden war, waren wir alle schon sehr erleichtert. Denn so viele heroische junge Männer gibt es heute gar nicht mehr.“ Tomy Wigand stand schon sehr bald als Regisseur für TKKG fest. „Er kann wahnsinnig gut mit Kindern umgehen“, begründet Uschi Reich ihre Wahl. „Beim FLIEGENDEN KLASSENZIMMER saßen ihm die Kinder erst nach Drehschluss alle auf dem Schoß, diesmal ist es bereits vor Beginn der Dreharbeiten so gewesen. Außerdem kennen und mögen wir uns schon seit der Münchner Filmhochschule, das verbindet natürlich auch.“

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